BMG-Bürgertelefon:

Montags bis freitags
zwischen 8 und 18 Uhr
unter 030 – 346 465 100
(Bundesministerium für Gesundheit)


Die häufigsten
Suchbegriffe:



News

Datenbank des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) mit den gemeldeten Verdachtsfällen

07.11.2009

Informationen zu Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen sowie von Verdachtsfällen schwerwiegender Nebenwirkungen

Die Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts mit den gemeldeten Verdachtsfällen einer Impfreaktion nach Impfung mit einem pandemischen Influenza-Impfstoff in Deutschland wird jeweils Montags zwischen 11.00 und 12.00h aktualisiert. Die aktualisierten Daten enthalten Informationen zu den Meldungen, die bis jeweils Donnerstags zuvor (Dienstschluss) in der Arzneimittelsicherheit des Paul-Ehrlich-Institutes eingegangen sind.

Meldungen von Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen nach Infektionsschutzgesetz, (IfSG) sowie auf Verdachtsfälle schwerwiegender Nebenwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen gemäß § 63b Arzneimittelgesetz, (AMG) für in Deutschland zugelassene Impfstoffe.

Wichtige Hinweise zu den Seiten des PEI

Die Internetseiten des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geben einen Zugang zu den dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldeten Verdachtsfälle von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen von in Deutschland zugelassenen Impfstoffen. Sie bieten Hilfestellungen und Informationen zur Interpretation der vorliegenden Daten an. Der darin enthaltene öffentliche Zugang zur "Datenbank zu Verdachtsfällen von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen" soll gleichermaßen der Information der Fachkreise und der Bevölkerung dienen.

Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema sind die folgenden Punkte von großer Bedeutung:

  • Grundsätzlich handelt es sich bei den vorliegenden Daten um Verdachtsfälle. Eine aufgeführte unerwünschte Reaktion bedeutet also nicht ohne weiteres, dass ein ursächlicher Zusammenhang zu einer Impfung existiert.
  • Ein Berichtsfall (Verdachtsfall) kann mehrere unerwünschte Reaktionen beinhalten, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Krampfanfall.
  • Die Daten bedürfen einer medizinischen Interpretation und dürfen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen einer Impfung betrachtet werden.
  • Die individuelle Risiko-Nutzen Bewertung einer Impfung für einen Patienten kann nur im Gespräch mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.
  • Einige Impfstoffe werden wesentlich häufiger eingesetzt als andere. Die Zahl der in der Datenbank aufgeführten Fälle zu einem Impfstoff erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Häufigkeit von Nebenwirkungen unter einem bestimmten Impfstoff.
  • Bei einigen Fällen wurden zum Zeitpunkt der Impfung mehr als ein Impfstoff bzw. zusätzliche andere Medikamente verabreicht.
  • Die dargestellten Fälle lassen aus Datenschutzgründen keine Rückschlüsse auf den Patienten oder die meldende Person/Institution zu.
  • Die in der Datenbank enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Es ist daher möglich, dass spezielle Meldungen dem Paul-Ehrlich-Institut bereits übermittelt und dort bewertet wurden, aber noch nicht in der hier aufgelisteten Datenbank enthalten sind.

Mehr zu der Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts auf www.pei.de

Zurück ...