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RKI: Situationseinschätzung zur Neuen Influenza
05.11.2009
Dem Robert Koch-Institut wurden am 4.11.2009 drei weitere Todesfälle mit einer H1N1-Infektion („Schweinegrippe“) übermittelt: eine Person aus Rheinland-Pfalz mit einer Grunderkrankung (Pressemitteilung des Landesgesundheitsministeriums vom 4.11.2009), eine 52 Jahre alte Frau aus Baden-Württemberg mit Grunderkrankungen (Pressemitteilung des Landesgesundheitsministeriums vom 4.11.2009) und ein 40 Jahre alter Mann in Berlin (Pressemitteilung des Landesgesundheitsministeriums vom 4.11.2009).
Zuletzt waren am 30. Oktober 2009 drei Todesfälle bekannt geworden, ein Jugendlicher in Bayern mit Vorerkrankungen, eine 48-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen (bei der außer einer Hypertonie keine weiteren Grunderkrankungen bekannt waren) und ein fünfeinhalbjähriger Junge im Saarland, der an einer chronischen Vorerkrankung der Lunge gelitten hatte.
Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle in Deutschland auf neun. Weitere Todesfälle waren bei einem Anstieg der Fallzahlen der Neuen Grippe A/H1N1 in Deutschland zu erwarten. Dabei muss auch davon ausgegangen werden, dass wie in anderen Ländern auch, Todesfälle bei Patienten ohne relevante Vorerkrankungen auftreten werden. Mit zunehmenden Fallzahlen, die sich derzeit abzeichnen, wird auch die Anzahl von Fällen mit schwererem Verlauf zunehmen. Vor diesem Hintergrund sind die Einhaltung von persönlichen Hygienemaßnahmen und die Impfung als wichtige Präventionsmaßnahme von besonderer Bedeutung.
Quelle: Robert Koch-Institut (RKI)